Wellness

stimmungsvoller Wald im Herbstlicht

Urlaub auf dem Land – Natur und Stille über dem Mittelrheintal

Urlaub auf dem Land - Natur und Stille über dem Mittelrheintal

Manchmal sind es nicht die weiten Reisen und das Abenteuer, die uns fehlen, sondern die Ruhe. Nicht das Wasser, das Meer oder die Berge, sondern die Stille. In einer lauten Welt ist Stille fast zum Luxus geworden. Für unser Wohlbefinden ist Stille jedoch ein Grundbedürfnis und kein Extra. Ohne Lärm-Auszeiten werden wir krank. Was Lärm mit uns macht und was unsere Ferienwohnung auf dem Land, abseits des Mittelrheintals, in Sachen Stille zu bieten hat, dazu mehr in unserem aktuellen Blogbeitrag. Viele schöne stille Momente wünscht euch Silke

Die leise Kraft der Natur

Eingebettet ist die Ferienwohnung in eine Landschaft aus Wiesen, Feldern und Wald. Gerade der Wald mit seinen sanften, natürlichen Klängen beruhigt unsere Psyche nachweislich. Das Rascheln der Blätter im Wind, das Knacken von Ästen, das Plätschern und Gurgeln eines Bachs, das rhythmische Klopfen eines Spechts oder das Zwitschern der Vögel wirken wie ein Gegenpol zum Dauerlärm des Alltags. Diese Geräusche überfordern uns nicht, sie beruhigen. Die Klänge des Waldes aktivieren das parasympathische Nervensystem, sie senken den Stresspegel, verlangsamen den Atem und schaffen Raum für Gedanken – oder für deren wohltuendes Verstummen.

Bäume im Wald in einem stimmungsvollen, herbstlichen Licht

Die Wirkung von Wald und Stille:

  • Weniger Stress: Natürliche Geräusche senken den Cortisolspiegel
  • Regeneration des Gehörs: Die Sinneszellen im Ohr können sich bei sanften Naturklängen erholen
  • Besserer Schlaf: Weniger Reize ermöglichen eine tiefere Erholung
  • Klarere Gedanken: Stille fördert Konzentration und mentale Ordnung
  • Emotional stabiler: Weniger Reizüberflutung und mehr innere Balance
  • achtsamer: Die Wahrnehmung wird feiner, langsamer, bewusster

Stille ist kein Mangel, sondern ein Geschenk!

Leider leben wir in einer Zeit permanenter Beschallung. Verkehr, Medien, Benachrichtigungen – Lärm ist allgegenwärtig. Was viele unterschätzen: Lärm nervt nicht nur, er ist belastend. Dauerhafte Geräuschkulissen erhöhen nachweislich den Stresspegel, erschweren Regeneration und können zu innerer Unruhe, Schlafproblemen und Erschöpfung führen – selbst dann, wenn wir den Lärm bewusst nicht als störend empfinden und glauben, dass wir uns längst daran gewöhnt haben. Unser Gehirn ist evolutionär nicht für permanente Lautstärke gemacht. Und oft merken wir erst in der Stille, wie sehr Lärm uns belastet. Eine Studie des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2003 ergab, dass Menschen, die nachts vor ihrem Schlafzimmerfenster einen mittleren Schallpegel von 55 Dezibel oder mehr ertragen müssen, ein fast doppelt so hohes Risiko für Bluthochdruck haben als diejenigen, bei denen der Lärmpegel unter 50 Dezibel lag.

Schon gewusst?

Lautstärke wird in Dezibel gemessen. Bis etwa 65 Dezibel empfinden wir Geräusche als leise bis normal, was darüber liegt, ist Lärm. Ab 85 dB können Gehörschäden auftreten, ab 120 dB ist die Schmerzgrenze erreicht und Gehörschutz ein Muss. Die Dezibel-Berechnung folgt einem logarithmischen Verlauf. 40 Dezibel sind also nicht einfach doppelt so laut wie 20 dB. Tatsächlich nimmt das menschliche Gehör eine Steigerung von ca. 10 dB als eine Verdopplung war. Ein Gespräch, das etwa 60 dB laut ist, ist damit doppelt so laut wie Vogelgezwitscher mit 50 dB.

Insel der Ruhe - ein Ort zum Durchatmen

Stille ist kein Luxus, sie ist eine Notwendigkeit. In einer Welt des permanenten Alltaglärms braucht unsere Psyche Inseln der Ruhe, um gesund zu bleiben. Wer nie Stille erlebt, verlernt, sie auszuhalten – und genau dann wird sie besonders wichtig. Denn Stille schenkt Konzentration, Kreativität und innere Ruhe. Sie ist notwendig, um wieder bei sich selbst anzukommen.

In Himmighofen – auf der Höhe und weit genug weg vom Lärm des Mittelrheintals – ähnelt unsere Ferienwohnung „Rhein-Lahn-Glück“ einem Rückzugsort – einem Ort, an dem die Ohren endlich Urlaub machen dürfen. Denn während unten im Tal Züge rollen, Straßen rauschen und Schiffe dieseln, findet ihr hier oben, nur wenige Kilometer „landeinwärts“, eine andere Welt. Keine Bundesstraße, kein Bahngeräusch, kein Durchgangsverkehr. Stattdessen: Stille. Und das, was sie so wertvoll macht.

Die Ferienwohnung ist ein Ort, an dem ihr nicht „abschalten müsst“ – weil das die Umgebung für euch übernimmt. Ein Ort, an dem ihr abends nicht vom letzten Geräusch des Tages begleitet werdet, sondern vom ersten Moment echter Ruhe.

Ob beim Spaziergang durch den Wald oder über die Felder, beim Lesen auf der Terrasse oder einfach beim Lauschen des Plätscherns unseres kleinen Brunnens: Hier oben findet ihr etwas, das selten geworden ist – akustische Freiheit. Kein Lärm, der Aufmerksamkeit fordert. Nur Raum. Für Erholung. Für sich selbst.

Willkommen an einem Ort, an dem man die Stille nicht hört – sondern spürt.

Lust auf Stille? Für Ruhesucher ideal ist die Dorfvilla "Rhein-Lahn-Glück!
Burg Katz bei St. Goarshausen am Mittelrhein im Herbstnebel

Herbst am Mittelrhein – farbenfroh und stimmungsvoll

Herbst am Mittelrhein

September und Oktober gehören für uns zu den schönsten Monaten im Mittelrheintal. Hier verraten wir euch warum.

Burg Katz bei St. Goarshausen am Mittelrhein im Herbstnebel
Mystische Burgen und Ruinen
Nebelbänke, die durch das Tal ziehen, tauchen die vielen Burgen in ein mystisches Licht und lassen sie besonders geheimnisvoll wirken. Übrigens: Im Herbst liegt das Rheintal in den Morgenstunden oft im Nebel, während auf der Höhe die Sonne strahlt.
Angenehme Temperaturen
Im September und Oktober sind die Temperaturen ideal zum Wandern und Radfahren. Es ist häufig sonnig und angenehm mild. 
Indian Summer in Wald und Weinbergen
Wenn sich die Blätter der Reben verfärben, leuchten die Rheinhänge im Nachmittagslicht geradezu golden. Ein spektakulärer Anblick, besonders in den Weinbergen bei Rüdesheim, Boppard und Lorch.
weingut laquai gundolf rheingau
traubenbuette weinlese rheingau lorch
Beste Aussichten
Der Herbst offenbart oftmals überraschende Ein- und Ausblicke, denn die kahler werdenden Bäume legen versteckte Türme, Felsen und Täler frei.
Weinlese hautnah
In allen Weinbergen herrscht jetzt Hochbetrieb, denn die Traubenernte ist in vollem Gang. Da darf man sicherlich mal naschen und erfährt so manch Interessantes rund um den Winzeralltag, zum Beispiel von Gundolf Laquai vom Weingut Laquai in Lorch.
Weinfeste und Märkte
Der Herbst ist die Zeit der Weinfeste. Fast jeder Ort feiert in den urigen Ortskernen sein Fest. Eine gute Gelegenheit, Neues und Bekanntes zu probieren – und natürlich leckeren Federweißer zu genießen.
In Ruhe Burgen, Klöster, Schlösser und Museen besichtigen
Und wenn es mal regnet? Kann man ohne Gedränge den Zauber historischer Gemäuer auf sich wirken lassen.
Traumhafte Fotomotive
Der Herbst bietet das ideale Licht, um einzigartige Fotos zu machen. Zum Beispiel auf dem Rheinsteig zwischen Osterspai und Kamp-Bornhofen oder in den Weinbergen oberhalb von Lorch. 
Blick durch herbstlich bunte Äste ins Mittelrheintal
lorch im rheingau
Pilze sammeln
Im Wald stecken immer mehr Pilze die Köpfe aus dem Laub. Wer sich auskennt, findet vielleicht ein paar Steinpilze – die dann am Abend in der Küche eurer Ferienwohnung zu einem köstlichen Steinpilzrisotto werden. 
Saunazeit
Erst wandern, dann die müden Muskeln in der Sauna entspannen. Natürlich in der wunderschönen Sauna eurer Ferienwohnung Rhein-Lahn-Glück. 
Gemütliche Ferienwohnung, in der ihr euch direkt zu Hause fühlt
Was wir am häufigsten von unseren Gästen hören: „So eine schöne Ferienwohnung hatten wir noch nie.“ Perfekt also, um sich mit einem guten Buch und einem Tee in die Kissen zu kuscheln. 
Relaxen ohne Stress und Hektik
Endlich mal lesen, entspannen, ganz im Hier und Jetzt sein. Der Herbst ist die ideale Zeit, um im Einklang mit der Natur zur Ruhe zu kommen.
burg maus mittelrhein
Lust auf Urlaub am Mittelrhein? Der schönste Startpunkt ist die Dorfvilla Rhein-Lahn-Glück!
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Wellness am Mittelrhein: So gut tut Sauna nach dem Wandern

Wandern und Wellness am Mittelrhein

15.04.2025 - Ab in die Sauna: Nach einer Wanderung auf dem Rheinsteig oder einer Mountainbike-Tour am Mittelrhein ist die Sauna immer unser nächster Programmpunkt. Allein deshalb liebe ich den Herbst genauso wie die klaren, kalten Wintertage. Mit dem Fahrrad durch die kühle Herbstluft sausen und die Lungen durchpusten lassen - und anschließend in der Sauna entspannen. Das tut einfach nur gut. Nicht nur dem Körper, sondern auch der Psyche. Warum das so ist, dazu mehr in meinem heutigen Blog-Beitrag. Viel Spaß beim Lesen wünscht euch Eure Silke

Was passiert eigentlich im Körper während des Saunierens?

Schweiß gegen die Hitze

In der Sauna herrschen Temperaturen zwischen 80 und 100 Grad. Für unseren Körper ziemlich viel, schließlich haben wir nur eine Körpertemperatur von etwa 37 Grad. Um diese Temperatur gegen die extreme Hitze zu verteidigen, reagiert unser Körper mit Schweiß – bis zu einem halben Liter pro Saunagang.

Rosige und gesunde Haut

Da es in der Sauna zu heiß ist, kühlt uns der Schweiß jedoch nicht ab. Der Körper erwärmt sich in der Folge auf ca. 38 Grad, was zu einem leichten Fieber-Effekt führt und das Immunsystem stärkt. Um die Hitze ableiten zu können, weiten sich die Blutgefäße, insbesondere unter der Haut. Die bessere Durchblutung versorgt die Haut auch mit mehr Nährstoffen. Und das sieht man: Nach dem Saunieren sieht unsere Haut besonders rosig und gesund aus.

Wie moderater Sport

Für das Herz bedeutet all dies Arbeit, weshalb es schneller schlägt und auch unsere Atemfrequenz steigt – ähnlich wie bei moderatem Sport wie z.B. Treppensteigen oder Walken.

Training für die Blutgefäße

Beim anschließenden Abkühlen ziehen sich die Blutgefäße wieder zusammen und die Pulsfrequenz geht zurück. Durch den Kältereiz verbessert sich die Anpassungsfähigkeit der Blutgefäße und die Thermoregulation unseres Körpers, d.h. langfristig frieren wir im Winter weniger und schwitzen im Sommer nicht so schnell. Auf die Haut wirkt sich der Temperaturwechsel ebenfalls positiv aus: Er wirkt erfrischend und hautstraffend.

Entspannung für die Muskeln

Durch die gute Durchblutung entspannen unsere Muskeln, was nach einer Wanderung besonders gut tut. Verspannungen lockern sich und die Muskeln regenerieren schneller. So hilft ein Saunagang auch gegen Muskelkater.

Eine Wohltat für die Psyche

Weniger Cortisol, mehr Beta-Endorphine und mehr Serotonin – der Hitzestress in der Sauna wirbelt unsere Hormonproduktion durcheinander. So trägt die Sauna auch zu einer besseren Stimmung bei. Wir fühlen uns wesentlich entspannter, sowohl körperlich als auch geistig und seelisch.

sauna ferienwohnung mittelrhein detail

Zehn hilfreiche Saunaregeln:

Die gesundheitlichen Effekte, die regelmäßiges Saunieren auf den Körper haben, sind mittlerweile wissenschaftlich belegt. Aber auch der Seele tut ein Saunabesuch richtig gut. Und dazu reicht schon ein einziger Saunabesuch.

Nach dem Wandern – und erst recht, wenn ihr joggen oder walken wart – solltet ihr mindestens 30 Minuten Pause machen, bevor ihr in die Sauna geht. In dieser Zeit kann das Herz-Kreislauf-System sich erholen und ihr geht entspannt in die Sauna.

In der Sauna verliert der Körper viel Flüssigkeit. Die solltet ihr wieder auffüllen, sowohl vor, während und nach dem Saunieren. Am besten mit Mineralwasser.

Nicht zu viel und nicht zu wenig, ist der goldene Mittelweg. Mit Hunger und unterzuckert droht ein Kreislaufkollaps, ein zu voller Magen belastet den Kreislauf zu sehr.

Das Duschen vor der Sauna hat zum einen hygienische Gründe. Aber auch gesundheitliche. Bleiben Kosmetika auf der Haut zurück, kann es durch die Hitze der Sauna zu allergischen Reaktionen kommen. Anschließend gut abtrocknen, denn trockene Haut schwitzt besser als feuchte.

3 Saunagänge sind ideal, jeweils mit einer Dauer von 8 bis max. 15 Minuten – einfach so lange, wie ihr euch gut- und wohlfühlt.

Optimal ist es, wenn ihr während des Saunierens liegt, wenn sich der gesamte Körper also im gleichen Temperaturbereich befindet. Auch Sitzen mit angezogenen Beinen ist gut. Zum Schluss dann aufsetzen und die Beine aufstellen, um den Kreislauf wieder auf Trab zu bringen.

Der Aufguss erhöht die Luftfeuchtigkeit in der Sauna. Und genau darin liegt auch der Sinn: feuchte, heiße Luft verschafft einen stärkeren Hitzereiz als trockene, heiße Luft. Wer will, kann ein paar Aromatropfen in den Aufguss geben. Die fördern zusätzlich das Wohlbefinden  und stehen in unserer Sauna für euch bereit. Aufgüsse immer erst gegen Ende eines Saunagangs durchführen.

Nach einem Saunagang solltet ihr zuerst raus an die frische Luft gehen, um euch schonend ein paar Minuten abzukühlen. Das könnt ihr in unserem nicht einsehbarem Außenbereich natürlich nackt machen. Erst dann geht es unter die kalte Dusche.

Nach dem Frischluftbad geht es unter die eiskalte Dusche (ok, es geht auch etwas weniger kalt, für alle die den Kälteschock nicht mögen). Dafür haben wir einen Kneipschlauch installiert, aus dem ein dicker Strahl fließt. Ihr beginnt am rechten Fuß und geht das Bein hoch, dann kommt das linke Bein, anschließend die Arme, zum Schluss Körper und Kopf – immer Richtung Herz.

Grundsätzlich gilt aber: Nie bis zum Frieren abkühlen, weder draußen noch unter der Dusche. Es muss angenehm erfrischend bleiben.

Nach jedem Saunagang ist Ruhe angesagt. Mindestens 15 bis 30 Minuten solltet ihr euch auf unseren beiden Saunaliegen entspannen, dabei ein bisschen Spa-Musik hören (einen Lautsprecher findet ihr in der Sideboard-Schublade) und euch warm mit den bereitliegenden Decken einkuscheln.

Lust auf Wellness? Die gibt es in der Ferienwohnung Rhein-Lahn-Glück!