Ferienwohnung Rhein-Lahn-Glück

Willkommen in der Ferienwohnung Rhein-Lahn-Glück

Ferienwohnung Rhein-Lahn-Glück

Sehenswürdigkeiten

Blick über den Rhein bei Kaub auf die Pfalzgrafenstein und Burg Gutenfels

Der Rhein, heißbegehrt – Geschichte des Mittelrheintals

DAS MITTELRHEINTAL: EIN KURZTRIPP IN DIE HISTORIE

Bevor ihr die Wanderschuhe schnürt, lohnt ein Ausflug in die Geschichte. Denn von der hat das Rheintal eine Menge zu bieten. Und spannende dazu. Kaum ein Ort, kaum ein Blick ins Tal, der nicht von der Geschichte des Tals erzählt. Von der Grenze des römischen Imperiums bis zum Sehnsuchtsort der Romantiker, vom Symbol nationaler Einheit bis zum (Rheinsteig-)Wanderparadies hat der Rhein etliche Bedeutungswandel hinter sich. Was das Mittelrheintal im Lauf der Jahrhunderte so alles erlebt hat, das erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag. Viel Spaß beim Lesen Eure Silke

Inhaltsverzeichnis:

  1. Die Römer kommen: von Romantik keine Spur
  2. Von der Grenze zur Achse: ein neues Reich entsteht
  3. Die Macht am Rhein – lukrative Zollstrecke
  4. Der Sonnenkönig kommt … und hinterlässt Ruinen
  5. Ungeahnte Freiheiten: Napoleons Intermezzo 
  6. Die Wacht am Rhein: Hilfe, die Preußen kommen
  7. Wieder Krieg: der Freistaat Flaschenhals entsteht
  8. Drei geschichtsträchtigste Orte am Mittelrhein
  9. Ein Tal im Aufbruch: UNESCO Weltkulturerbe und Rheinsteig

Die Römer kommen ... und gehen

Ein wilder Fluss ohne Straßen, statt Reben dicht bewaldete Hänge und von Burgen keine Spur – als vor rund 12.000 Jahren Steinzeitmenschen die ersten Siedlungsspuren im Tal hinterlassen, haben sie es vermutlich nicht leicht mit dem später so romantischen Fluss. Auch die Römer hätten mit der Romantik nicht viel anzufangen gewusst. Als sie 50 v.Chr. die Germanen vom Rhein vertreiben, haben sie keinen romantischen Fluss, sondern einen wichtigen Transportweg und reiche Bodenschätze gewonnen. Über 500 Jahre profitieren sie von ihrer Eroberung. Vertrieben werden sie von den Alemannen und Franken, die sich nach und nach auf linksrheinischem, römischem Gebiet niederlassen.

boppard kastell roemer mittelrhein

Das Römerkastell in Boppard war im 4. Jh. n. Chr. ein wichtiger Teil der römischen Grenze entlang des Rheins, um sich gegen die regelmäßigen Übergriffe aus dem rechtsrheinischen Germanien zu verteidigen.

Wer mehr darüber erfahren will, wird hier fündig: 
– Römeraustellung in Boppard
– Wikipedia-Artikel zum Kastell

Von der Grenze zur Achse - ein neues Reich entsteht

Ende des 5. Jhs. ist der Untergang des römischen Reiches am Rhein besiegelt. König Chlodwig fasst die eroberten Gebiete zum Fränkischen Reich zusammen. Rund 300 Jahre später, im Jahr 843, wird es unter den Enkeln Karls des Großen in drei Gebiete aufgeteilt: In ein westliches – das spätere Frankreich – in ein östliches und mittleres Reich, aus denen sich später Deutschland entwickelt. Bis südlich von St. Goar ist der Rhein Grenze zwischen dem östlichen und mittleren Reich. Doch dabei bleibt es nicht. Es wird erneut vereint und geteilt, bis 925 Heinrich I. ein Reich regiert, in dem der Rhein nicht mehr Grenze, sondern begehrte Achse ist.

Der Königsstuhl in Rhens

Welche Macht die Kurfürsten am Rhein besaßen, belegt der bei Rhens im 14. Jahrhundert errichtete Königsstuhl. Zwei deutsche Könige wurden hier gewählt. Ursprünglich stand er direkt am Rhein, 1842 wurde er rekonstruiert und 1924 an den heutigen Ort oberhalb von Rhens versetzt.

Symbole der Macht

Blick auf die Herrschaftszeichen zweier mittelalterlicher Machthaber: Die weltlichen und kirchlichen Fürsten. Hier im Vordergrund die Pfalz, im Hintergrund Burg Stahleck und die Liebfrauenkirche in Oberwesel.

Denkmal der Einheit

1897 wurde in Koblenz das Kaiser-Wilhelm-Denkmal errichtet. Im Gegensatz zum Niederwalddenkmal in Rüdesheim verherrlichte es nicht den Sieg über Frankreich, sondern die 1871 errungene Einheit Deutschlands.

Museen am Mittelrhein: ein Blick in die Geschichte

Wer tiefer in die Geschichte des Mittelrheintals einsteigen will - hier einige Tipps zu interessanten Museen:

Alle 2 Jahre schreibt man in Oberwesel das Jahr 1260. Das nächste Mittelalterfest findet 2026 statt.

Mehr Infos zum Spectaculum

Alle Burgen auf einen Blick zwischen Bonn und Wiesbaden bietet der Spiralblock „Rhein Rauf Runter“ von Rheinkult

Zum Rheinkult-Shop

In den Wintermonaten geht es außerhalb der Öffnungszeiten im Schein der Taschenlampe durch die dunkle, unbeleuchtete Burg.

Zu den Terminen der Lichterführung

Die Macht am Rhein - lukrative Zollstrecke

Zwar hat im neuen Reich offiziell der König das Sagen, doch die Realität sieht anders aus. Um die aufmüpfigen Territorialherrscher gefügig zu machen, verteilen die Könige ihren Besitz als Lehen. Geliehen jedoch ist so gut wie geschenkt, und der königliche Besitz am oberen Mittelrhein
schrumpft mehr und mehr. 1241 sind nur noch Boppard und Oberwesel Reichsgut. In Privathand geraten auch die königlichen Zölle, was zu einer deutlichen Preissteigerung führt. Die Händler murren, doch angesichts der seit dem 12. Jh. wie Pilze aus dem Boden sprießenden Burgen bleibt ihnen keine andere Wahl als zu zahlen. Auch die Kirche geht bei der großzügigen Verteilung der Reichsgüter nicht leer aus. Neben den Grafen von Katzenelnbogen und den Pfalzgrafen gehören bald die Erzbischöfe von Mainz, Trier und Köln zu den Großgrundbesitzern am Mittelrhein.

kaub pfalsgrafenstein zollstelle mittelrhein

Zollstelle Pfalzgrafenstein mitten im Rhein: Hier gab es kein Entkommen. Wer hier vorbei wolle, musste zahlen.

st goar burg rheinfels ruine mittelrhein

Ruine Rheinfels: Nur noch Ruinen blieben übrig, nachdem die französischen Truppen 1794 abgezogen waren.

kaub bluecherdenkmal mittelrhein

Blücherdenkmal Kaub: Bis heute weist Blücher seinen Soldaten den Weg über den Rhein. Hochinteressant ist das Blüchermuseum in Kaub.

Der Sonnenkönig kommt – und hinterlässt Ruinen

Der größte Besitz aber hilft nichts, als zuerst die Pest, dann die Reformation und schließlich dreißig Jahre Krieg dem Rheintal zusetzen. Die Folgen sind verheerend: Die Wirtschaft liegt am Boden, die Menschen hungern und leiden unter den ständigen Truppendurchzügen, unter Plünderungen, Einquartierungen und Zerstörungen. Als 1648 endlich Frieden ist, dauert er nicht lange. In Frankreich sitzt Sonnenkönig Ludwig XIV. und wirft begehrliche Blicke Richtung Rhein, den er gern als Frankreichs Ostgrenze sehen würde. 1689 setzt er seine Pläne in die Tat um. Die Divise lautet: „Zerstören Sie, demolieren Sie und setzen Sie sich dadurch in den Stand, die unbedingten Herren des Rheins zu sein…“. Fast alle Burgen am Rhein liegen bald in Schutt und Asche – außer der Marksburg und der Rheinfels, die 1692 der stattlichen Anzahl von 28.000 französischen Soldaten trotzt. Ihr Schicksal ist dennoch besiegelt. Als das revolutionäre Frankreich 1794 erneut den Rhein zur Staatsgrenze machen will, wird die Rheinfels kampflos an die französischen Truppen übergeben, die kaum einen Stein auf dem anderen lassen. 1795 gelingt dann endlich, was dem Sonnenkönig noch verwehrt blieb: Preußen und Österreich treten das linke Rheinufer an Frankreich ab, der Rhein wird zur Grenze Frankreichs.

Ungeahnte Freiheiten - Napoleons Intermezzo

Für die Bevölkerung im Tal bringt die neue Regierung Ungeahntes, nämlich den Geschmack von Freiheit: Die Adelsherrschaft wird abgeschafft, die Feudalabgaben ebenfalls, dafür herrschen Religions- und Gewerbefreiheit und eine neue, liberalere Rechtsprechung. Die Weltpolitik aber macht dem Ganzen schon bald wieder ein Ende. Der Russlandfeldzug Napoleons endet in einer Niederlage, davon ermutigt lehnt Europa sich gegen die französische Herrschaft auf. In den Befreiungskriegen 1813 bis 1815, in dessen Verlauf Blücher bei Kaub den Rhein überquert, fällt das linke Rheinufer an das Königreich Preußen, schnell werden fast alle liberalen Errungenschaften der Franzosen zurückgenommen.1866 wird auch das rechtsrheinische, nassauische Ufer preußisch.

ruine stolzenfels mittelrhein
schloss stolzenfels mittelrheintal

Die Macht am Rhein

Auf dem Wiener Kongress 1815 erhält der neue Machthaber am Rhein eine bedeutungsvolle Aufgabe: Preußen ist künftig für die „Wacht am Rhein“ zuständig. Rund 100 Jahre, bis zum Beginn des 1. Weltkrieges, wird es dieser Aufgabe gerecht. Eine Zeit, in der der Rhein zu nationaler Größe anschwillt und zum Symbol für die wiedergewonne Einheit und Größe Deutschlands wird. Selbst Preußens Prinzen werden vom „Rheinvirus“ infiziert und betätigen sich als Burgenbauer (und bauen unter anderem die Ruine Stolzenfels zum stolzen Schloss um, s. Bilder oben), während Literaten, Maler und Musiker den romantischen Seiten des Rheintals huldigen. Im Schlepptau haben sie die ersten Touristen. Sie kommen mit den seit 1827 den Rhein hoch schnaufenden Dampfschiffen und über die 1859 gebaute Eisenbahnstrecke. Auch die Winzer erleben zunächst gute Zeiten: In Preußen liebt man Rheinwein und die Geschäfte boomen. Bis die Reblaus aus Amerika eingeschleppt wird und billig mit der Bahn importierte Weine dem Rheinwein den Rang ablaufen. Der Weinanbau wird unrentabel und viele Rebflächen aufgegeben. Ein Rückgang, der im Weinanbaugebiet Mittelrhein bis heute anhält.

Geschichte hautnah:

boppard mittelrhein

Die Römer

... hinterließen deutliche Spuren in Boppard mit dem Kastell Bodobrica.
bacharach mittelrhein altes haus

Das Mittelalter

... wird in Bacharach lebendig, z.B. beim Alten Haus von 1368
koblenz festung ehrenbreitstein seilbahn mittelrhein

Die Preußen

... setzten mit der Festung Ehrenbreitstein ein Zeichen.

Wieder Krieg

Ein Kuriosum bringt der 1. Weltkrieg mit sich. Mit dem Zirkel, angesetzt in Koblenz und Mainz, verteilen die Alliierten nach Kriegsende die Gebiete östlich des Rheins. Die Kreise aber überlappen sich nicht, sondern schaffen bei Kaub und Lorch ein Niemandsland: den Freistaat Flaschenhals. Er existiert bis 1924 und hat sogar sein eigenes Geld hervorgebracht. Als Hitler 1933 an die Macht kommt, ist die Begeisterung für den neuen Reichskanzler groß. Zu spüren bekommen es wieder einmal, wie schon so oft in der Geschichte des Rheintals, die Juden, die verfolgt und vertrieben werden. Von den Zerstörungen des Krieges bleibt das Rheintal bis 1944 verschont, dann trifft es neben Bingen mit seinem Verschiebebahnhof vor allem Koblenz, das zu 85% zerstört wird. Nach Kriegsende wird das Obere Mittelrheintal geteilt: Der Rheingau bis Lorch gehört heute zu Hessen, der Rest – von Koblenz bis Bingen bzw. bis Kaub – zu Rheinland-Pfalz. 

freistaat flaschenhals karte bildarchiv wilfried radloff
kaub pfalzgrafenstein freistaat flaschenhals mittelrhein

Ein Tal im Aufbruch

2002 ist es endlich geschafft: Das Mittelrheintal von Koblenz bis Bingen bzw. Rüdesheim wird in die Liste der Unesco-Welterbe aufgenommen, dazu kam 2005 bzw. 2004 rechtsrheinisch der Wanderweg Rheinsteig und linksrheinisch der Rheinburgenweg. Seitdem herrscht Aufbruchstimmung im Tal. Positives hat auch der Tourismus zu melden. Die Zahl der Touristen, die nach einem Boom zwischen den 60er und 80er Jahren in den 90er Jahren rapide zurückgegangen war, steigt seit einigen Jahren wieder an. Fast 30 Millionen Tagesausflügler besuchten 2023 das Mittelrheintal zwischen Bingen/Rüdesheim und Remagen/Unkel. Zugenommen hat auch die Anzahl der Urlauber, die für mehrere Tage das Rheintal
genießen. Nach wie vor problematisch ist jedoch die Bevölkerungsentwicklung im Tal jenseits der Zentren wie Bingen und Koblenz. Prognosen gehen für 2040 von einem Rückgang der Bevölkerung von bis 5 % aus. Für Familien fehlt die Möglichkeit zu bauen und dank zweier Bahnlinien links und rechts des Rheins, zwei Bundesstraßen und regem Schiffsverkehr ist es vielen zu laut im Tal, wovon die Höhengemeinden wiederum profitieren. Zudem fehlen Arbeitsplätze. Der Anteil der aus dem Tal auspendelnden Erwerbstätigen ist mehr als doppelt so hoch wie die Zahl der Einpendler.

Lust, die Geschichte des Mittelrheintals zu entdecken? Der schönste Startpunkt ist die Dorfvilla "Rhein-Lahn-Glück!
Blick vom Langhals-Wanderweg auf den Rhein mit Picknicktisch im Vordergrund

Vier Lieblings-Aussichtspunkte am Mittelrhein

Die 4 schönsten Aussichtspunkte am Mittelrhein

Zugegeben, meine 4 schönsten Aussichtspunkte am Mittelrhein zwischen Rüdesheim und Koblenz sind eine recht subjektive Auswahl - und zufälligerweise alle rechtsrheinisch auf der Rhein-Lahn-Glück Seite :-). Zwar gibt es unzählige Felsplateaus, Pavillons, Bänke und Schaukeln, wo man einen grandiosen Ausbklick ins Rheintal genießen kann. Manche Plätze aber sind besonders schön, weil lauschig und einsam - zumindest ab spätem Nachmittag und Abend, wenn alle Rheinsteig-Wanderer Feierabend haben. Mein Tipp: Picknick einpacken, natürlich eine gute Flasche Laquai-Wein, und hoch oben über dem Rheintal einen lauen Sommerabend verbringen. Viel Spaß beim Genießen wünscht euch Silke

1. Die Felsenkanzel bei Hof Leiselfeld in der Nähe der Loreley

mittelrhein aussichtspunkt felsenkanzel loreleyblick
Blick von der Felsenkanzel nahe der Loreley ins Rheintal bis nach Oberwesel
aussichtspunkt rheintal oberwesel loreley leiselfeld

Was gibt es zu sehen?

Freie Sicht auf die Loreley und rheinaufwärts bis nach Oberwesel. Hier sieht man gut, wie der Fluss um den Loreleyfelsen kurvt und wie mächtig und groß das Tal ist, das sich der Rhein in Jahrmillionen gegraben hat. Ganz großes (Rhein-)Kino. Dabei sitzt ihr, nein thront ihr in einer kleinen Felsnische. Falls die schon belegt ist, es gibt weitere Bänke, die (fast) genauso schön liegen.

Wie kommt ihr hin?

Zu Fuß oder mit dem E-Bike über eine Teerstraße bis zum Hof Leiselfeld. Von dort geht ein kurzer (noch gut fahrbarer) Grasweg bis zur Hangkante. Parken könnt ihr an der L 338 zwischen Bornich und der Loreley, direkt am parallel verlaufenden Radweg oder ein Stück weiter, rechts am Waldrand. 

2. Kipplei-Spitze auf dem Langhalsweg bei Osterspai

langhalsweg kipplei spitze bank aussichtspunkt
Im Vordergrund ist ein felsiger Platz zu sehen, im Hintergrund das Mittelrheintal mit Spay und der Marksburg.
Ein großes Herz aus Metall steht auf einem Vorsprung. Durch das Herz hindurch zu sehen ist das Mittelrheintal mit Osterspai und dem Bopparder Hamm.

Was gibt es zu sehen?

Auch an diesem Aussichtspunkt liegt euch das Rheintal zu Füßen. Rheinabwärts präsentiert sich die Marksburg dekorativ im Gipfel-auf-und-ab, rheinaufwärts Osterspai und der Bopparder Hamm – die größte Rheinschleife am Rhein. Ihr könnt den Blick in einer Relaxliege schweifen lassen oder euer Picknick am großen Tisch mit zwei Bänken genießen. Dazu gibt es noch zwei Highlights auf dem Hin- oder Rückweg: die Rheinschaukel und das Mittelrheinherz. 

Wie kommt ihr hin?

Nur zu Fuß. Parken könnt ihr vor Osterspai am Engen Thürchen, von dort geht es unter der Bahn durch auf den Langhalsweg. Hier haltet ihr euch links und folgt dem Wanderweg gegen die Laufrichtung bis zur Kipplei-Spitze.  

3. Die schönste Weinsicht bei Lorch

Eine große Metalltafel mit einer stilisierten Traube steht neben einer Picknickbank, im Hintergrund ist das Rheintal bei Lorch zu sehen.

Was gibt es zu sehen?

Der Weg zur Schönsten Weinsicht ist zwar ordentlich steil, aber schon die Ausblicke unterwegs sind die Anstrengung wert. Oben angekommen, liegt vor euch das weit werdende Rheintal, rechts die Höhen des Hunsrücks, links die Lorcher Weinberge und mittendrin die Insel „Lorcher Werth“. Woran erinnert die Form der Insel bloß? Zum Blick genießen gibts eine Relaxbank und Tische mit

Wie kommt ihr hin?

Zu Fuß oder mit dem E-Bike über geteerte Wingertswege, die in Serpentinen den Hang hoch führen. Parken könnt ihr am Rheinufer in Lorch.

4. Aussichtspunkte rund um den Dreiburgenblick in Patersberg

Was gibt es zu sehen?

Auf ca. 350 Meter reiht sich ein Rhein- und Burgenblick an den anderen – und natürlich eine Bank an die nächste. Je nach Standort im Blick: die gegenüberliegende Rheinfels, die größte Ruine am Rhein, die Burg Katz oberhalb von St. Goarshausen mit dem Loreleyfelsen im Hintergrund und ganz weit rechts in den Hügeln die Burg Maus, viel mehr der Burgturm. Korrekt Zu besichtigen ist übrigens nur die Rheinfels. Und natürlich gibt es wieder gaaaanz viel Rhein …. 

Wie kommt ihr hin?

Ganz bequem mit dem Auto. Einfach im Höhenort Patersberg der Straße Rheinblick folgen bis ihr auf einem großen Parkplatz steht. Von dort sind es nur wenige Meter bis zur ersten Bank. 

Schiffe auf dem Mittelrhein bei Kamp-Bornhofen

Die Schifffahrt am Mittelrhein – ein Kurztripp in die Geschichte

DIE SCHIFFFAHRT AM MITTELRHEIN

Auf dem Rhein herrscht Hochbetrieb - heute wie vor mehr als 2000 Jahren. Nur die Gefährte haben sich geändert: von Einbäumen zu römischen Ruder- und Segelbooten, von qualmenden Dampfschiffen zu riesigen Containerschiffen und eleganten Ausflugsbooten. Womit wir beim Thema sind: Zu einem Besuch am Mittelrhein gehört eine Schifffahrt dazu. Zumindest die Klassikerroute ist ein Muss. Und die führt natürlich am berühmtesten Felsen des Rheintals vorbei, der Loreley. Früher einer der gefährlichsten Engstellen des Rheintals, wo so manches Fischerboot in den Fluten versank, heute ein weltbekannter Mythos. Was früher auf dem Rhein los war und wie sich die Schifffahrt verändert hat, das verrät euch unser Blogbeitrag. Viel Spaß beim Lesen Eure Silke

Inhaltsverzeichnis:

  1. Die Lotsen: mit dem Strom schwimmen.
  2. Wahrschau-Stationen: Die Technik schaut voraus.
  3. Die Lachsfänger: vier mal die Woche Fisch
  4. Flöße: schwimmende Holzinseln
  5. Treidler: Plackerei am Ufer
  6. Die Dampfschifffahrt oder: die Toursisten kommen
  7. Die Schifffahrtslinien am Mittelrhein
  8. Schlepp- und Schubschiffe: vom Ziehen zum Schieben
  9. Zahlen und Fakten: Interessantes rund um die Schifffahrt
  10. Die Mittelrhein-Fähren: die Geschichte des Hin und Her
  11. Die Fährlinien am Mittelrhein
  12. Drei Schifffahrts-Highligts am Mittelrhein
  13. Museen rund um die Schifffahrt

Mit dem Strom schwimmen: die Lotsen

Vorbei die Zeiten, als die singende Loreley die Fischer am Fuß ihres Felsens ins Verderben zog. Dabei war sie ganz und gar unschuldig. Riffe, Klippen und Untiefen waren es, die die Schiffer auf Grund laufen ließen – es sei denn, sie hatten einen Lotsen an Bord. Die kundigen Steuermänner kannten den Rhein bis ins letzte Riff und kamen den Schiffern vor allem in Bingen zu Hilfe, wo ein quer durch den Rhein verlaufendes Riff den Weg versperrte und nur ein schmaler Durchbruch, das Binger Loch, eine Fahrrinne bildete, sowie in Kaub und St. Gaor mit der Loreley dazwischen. Hatten die Lotsen die Schiffe heil durch alle Gefahren gesteuert, paddelten sie auf kleinen Lotsenschaluppen, später auf sog. Versetzbooten, wieder zurück in ihren Heimathafen. Was für ein reges Treiben auf dem Rhein sorgte, denn 1958 gab es allein in Kaub über 100 Lotsen. Der Rheinausbau machte diesen Berufsstand jedoch allmählich überflüssig. Seit 1974 gibt es im Mittelrhein keine Gefahrenstelle mehr. 1988 wurde die letzte Lotsenstation in Kaub geschlossen.

Bildercollage mit Kauber Lotsen aus dem Kauber Lotsenmuseum.
Infotafel im kleinen Kauber Lotsenmuseum im ehemaligen Lotsenhaus.

Wahrschau-Stationen: Die Technik schaut voraus

Eine Wahrschau-Station zeigt den Bergfahrern an, ob hinter den engen Windungen Talfahrer entgegenkommen, die stets Vorfahrt vor den Bergfahrern haben. Gewarnt werden die Bergfahrer schon seit Jahrhunderten. Zu­nächst von „vorausschauenden“, reitenden Boten, später durch Flaggen, Körbe und Tafelsignale an bemannten Verkehrsposten. Heute gibt es insgesamt fünf Wahrschau-Stationen im Mittelrheintal. Geschaltet werden sie zentral von der Verkehrszentrale Oberwesel, wo ein Radarsystem für die lückenlose Erfassung des Schiffverkehrs sorgt.

Der Lesetipp

Wie genau funktionieren die Wahrschau-Stationen? Und warum sind sie nur zwischen Oberwesel und St. Goarshausen zu finden. Das erfahren Sie hier:

Die Lachsfänger: vier mal die Woche Fisch

Ebenso wie den Lotsen ergeht es einer weiteren Berufsgruppe: Den Lachsfängern. Bis Ende des 19. Jhs. können sie gut von ihren Fängen leben, denn der Rhein ist zu dieser Zeit der lachsreichste Fluss Europas. Die ertragreichsten Lachsgründe liegen vor allem in den tiefen, schattigen Gewässern nahe der Loreley. Allein 1885 werden rund 220.000 Lachse gefangen. Was Folgen hat für den heimischen Speisezettel. Eine Anekdote berichtet, dass sich Dienstmädchen in ihren Gesindeverträgen schriftlich geben ließen, nicht mehr als viermal die Woche vom rheinischen Edelfisch essen zu müssen. Bald allerdings verschwindet er ganz vom Speiseplan. Dank Überfischung, Flussausbau und Abwässer sterben die Lachse aus. 1937 wird das letzte Lachsfangschiff abgewrackt.

Flöße: schwimmende Holzinseln

Sehenswertes treibt ab Ende des 17. Jhs. auf dem Rhein: Die Flöße. Die schwimmenden Holzinseln, zum Teil größer als heutige Fußballfelder, werden von bis zu 200 Männern mit Hilfe von seitlichen Rudern durch die engen Talwindungen manövriert. Mit an Bord sind häufig bis zu 300 Mitreisende, vor allem fahrendes Volk und Gelegenheitsarbeiter. Sie leben in Hütten mitten auf dem Floß. Ziel der Floßdörfer sind die Niederlande, wo aus dem Holz Deiche, Mühlen und Schiffe gebaut werden. Bald kommen die Holzungetüme jedoch den Dampfschiffen in die Quere und sie schrumpfen zusehends. Die letzten Flöße treiben 1950 auf dem Rhein. Eine Hochburg der Flößerei war Kamp-Born­hofen, wo es um die Jahr­hundert­wende zwei Floßfirmen und einen Floßliegeplatz gab.

Treidler: Plackerei am Ufer

Den härtesten Job am Rhein hat eine Berufsgruppe, die nicht auf dem Rhein, sondern zu Fuß an den Ufern unterwegs ist: Die Treidler. Schon die Römer lassen ihre Schiffe gegen die – teils starke – Strömung und bei Windstille ziehen. Eine Mühsal, die sich im Mittelalter fortsetzt. Von häufig schlechten Uferwegen aus, die zudem nicht selten unter Wasser stehen, ziehen die Treidler die kleinen, kastenförmigen Nachen, die im Mittellater auf dem Rhein unterwegs sind, durch die Strömung. Ab dem 16. Jh. wird die Plackerei für die Treidler allerdings zu groß. Die Schiffe sind zu schwer geworden und Pferde müssen die Arbeit der Treidler übernehmen. Die aber brauchen befestigte Uferwege, woraufhin die teilweise noch heute vorhandenen Leinpfade entstehen. 20 Pferde werden benötigt, um ein mit 50 Tonnen beladenes Transportschiff zu treideln.

Die Dampfschifffahrt oder: die Touristen kommen

Ab 1816 qualmt es mächtig auf dem Rhein: Das erste Dampfschiff tritt seine Reise an und leitet das Ende der traditionellen Segel-, Treidel- und Floßschifffahrt auf dem Rhein ein. Angetrieben werden die Dampfschiffe von seitlichen Schaufelrädern und diese wiederum von Wasserdampf, der mit Kesseln erzeugt wird, in die ein Heizer unablässig Kohle schaufelt.

Mit den Dampfschiffen kommen die Touristen und ab 1827 können Reisende mit dem Dampfschiff Concordia viermal pro Woche in 10 Stunden von Mainz nach Köln fahren. Für damalige Verhältnisse eine atemberaubende Geschwindigkeit. “Oh wie herrlich liegt Schloss Rhein­stein! Wo? Wo? – Hier dicht vor uns! Nein, jetzt ist‘s verschwunden”, heißt es in einem zeitgenössischen Kommentar. 1840 nutzen jährlich 500.000 Passagiere die Möglichkeit, per Schiff auf dem Rhein zu reisen.

Die Schifffahrtslinien am Mittelrhein

schiff goethe mittelrhein 1
Das historische Schaufelradschiff Goethe, auf Fahrt seit 1913, bis 2008 mit einer Dampfmaschine. Der typische Signalton der Dampfpfeifen tönt übrigens noch heute durchs Mittelrheintal. Dafür wurde beim Umbau eigenes ein elektirsch betriebener Dampfkessel eingebaut.

Vom Ziehen zum Schieben: Schlepp- und Schubschiffe

Dampfschiff-bacherach-mittelrhein
schubverband burg ehrenfels ruedesheim bingen

Während die Dampfschiffe schon fleißig Passagiere transportieren, tut sich im Güterverkehr noch nicht allzu viel. Nach wie vor ziehen Pferde auf den Treifelpfaden die Schiffe – bis ins Jahr 1844. Da nimmt der erste Schleppdampfer auf dem Rhein Fahrt auf und damit setzt sich ein neues Transportsystem durch: die Schleppschifffahrt. Die Schlepper ziehen bis zu zwölf antriebslose Lastkähne – im kurvenreichen Mittelrheintal dürfen allerdings nur drei bis vier angehängt werden. Den Treidlern gefällt diese Entwicklung ganz und gar nicht. 1848 beschießen sie in Neuwied einen Radschleppdampfer mit Kanonenkugeln. Den Untergang ihres Berufsstandes können sie trotzdem nicht aufhalten. 

Doch auch die Zeit der Dampfschiffe geht vorbei. Nach rund 100 Jahren ist das Kapitel zu Ende. Ab 1912 fahren die ersten Schiffe mit Dieselmotoren statt mit Dampfmaschinen. Moderne Schiffsschrauben lösen die Schaufelräder ab und selbstfahrende Motorschiffe die langen Schleppverbände. Ab Mitte der 1950er Jahre wird dann nicht mehr geschleppt, sondern geschoben. Die Schub­schifffahrt revolutioniert den Gütertransport geradezu. Ein Schubboot schiebt mehrere unbemannte Transportkähne, sog. Leichter, vor oder neben sich her. Bis zu 190 m lange Schubverbände fahren heute auf dem Rhein, die bis zu 11.000 t Ladung aufnehmen können.

Der Lesetipp

Die Geschichte der Dampfschifffahrt am Rhein - das ist eine Geschichte voller Niederlagen und später Erfolge. Denn Dampfschiffe fuhren längst auf Flüssen in Amerika und England, bevor sie sich auch in Deutschland durchsetzten.

Interessante Zahlen und Fakten rund um die Schifffahrt

historischer Kran am Rheinufer bei St. Goarshausen

Der Hafenkran von St. Goarshausen, 1917 errichtet und 1999 stillgelegt. Mit seiner Hilfe wurden Steine, Koks und Getreide auf die Nassauische Kleinbahn und später auf LKWs umgeladen. 

Wahrschau-Station bei St. Goar vom Rheinufer aus gesehen

Wahrschau-Station bei St. Goar. Die beiden nach rechts geneigten Balken signalisieren dem Bergfahrer: In der Teilstrecke fahren mindestens zwei Einzelfahrer zu Tal. 

Containerschiff auf dem Rhein vor dem Hintergrund der Loreley.

Rund 60 Millionen Tonnen Güter werden jedes Jahr per Schiff über den Mittelrhein transportiert - auf ca. 137 Schiffen täglich. Hinzu kommen 19 Fahrgastschiffe und 6 Fähren.

Der Rhein gehört zu den am stärksten befahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt und seit der Römerzeit zum wichtigsten Trans­portweg Europas. Um 1800 waren jährlich rund 1300 Schiffe auf dem Rhein unterwegs, also 3 bis 4 am Tag. Heute passieren im Jahr rund 50.000 Güterschiffe die Strecke zwischen Rüdesheim/Bingen und Koblenz, also ca. 137 Schiffe pro Tag. Dazu verkehren regelmäßig 19 Ausflugsschiffe von 6 Schifffahrtslinien sowie 6 Fähren. Heute können Binnenschiffe mit bis zu 3000 t den Rhein befahren. Das entspricht pro Schiff mehr als 100 LKWs oder 75 Bahnwaggons.

Um 1800 brauchte ein mit 100 t beladenes Schiff von Köln nach Mainz zwischen einer Woche und zweieinhalb Wochen. Heute schafft es ein mit 3000 t beladenes Frachtschiff dank 1500 PS starker Motoren in nur ca. 19 Stunden. Das Wasser des Rheins benötigt übrigens vom Bodensee (Rheinkilometer 0,0 in Konstanz) bis zur Nordsee (Rheinkilometer 1032,85) rund 10 Tage.

Hin und Her: die Geschichte der Mittelrhein-Fähren

historische faehre
faehre bei boppard
rheinfaehre st goarshausen st goar

Die Geschichte der Rheinfähren reicht vom frühen Mittelalter bis heute und umfasst die Entwicklung von einfachen Nachen über „Fliegende Brücken“ zu modernen Motor- und Autodampfern.

Ein Meilenstein war die erste  „Fliegende Brücke“ im 17. Jahrhundert in Mannheim, die die traditionellen Nachen ablösten. Bei ihnen hing es allein von der Geschicklichkeit des Fährmanns ab, der ruderte oder stakte, ob er an der gewünschten Stelle anlegte oder nicht abtrieb. Die Fähre hing entweder an einem Seil, das entweder quer über den Rhein gespannt wurde oder mittig im Flussgrund verankert war, und flog regelrecht hin und her. Indem man schräg gegen die Strömung fuhr, gelangte man ans andere Ufer. Problematisch wurde es im 19. Jahrhundert, als immer mehr Schiffe den Rhein befuhren, die grundsätzlich Vorfahrt haben. Die letzte Fliegende Brücke wurde erst 1955 in Boppard abgebaut bzw. mit einem Motor ausgestattet.  Das 1892 gebaute Fährschiff fährt übrigens bis heute und ist die älteste Fähre am Mittelrhein.

Ab 1850 pendelten die ersten Fährschiffe mit Dampfmaschine und Schraubenantrieb auf dem Rhein. Seit 1868 zwischen St. Goar und St. Goarshausen. Während oben der Schornstein qualmte, schwitzte unten der Heizer, der die Kohlen den Kessel schaufelte. Ab 1890 folgten die ersten Personenfähren mit Verbrennungsmotor. 

Während immer mehr Brücken die meisten Fähren am Rhein überflüssig gemacht haben, sind sie am Mittelrhein erhalten geblieben. Da es (leider) auf fast 100 km keine Brücke zwischen Mainz und Koblenz gibt, sind sie am Mittelrhein noch immer im Einsatz und wechseln heute meist im 20-Minuten-Takt die Rheinseiten.

Die Fähren am Mittelrhein

Drei Schifffahrts-Highlights am Mittelrhein:

rhein in flammen schiffsconvoi mittelrhein

Schiffskonvoi

An fünf Terminen zwischen Mai und September leuchten Burgen, Rhein und Orte im Licht der Feuerwerke, begleitet von Schiffskonvois. Unbedingt rechtzeitig reservieren.
rote Boote im Vordergrund von Mittelrhein-Rafting, im Hintergrund St. Goarshausen

Mittelrhein-Rafting

Ein einzigartiges Erlebnis: eine geführte Rafting-Tour auf dem Rhein, die ganze neue Perspektiven auf die Kraft des mächtigen Stromes eröffnet.
loreley ausflugsboot mittelrheinjpg

Loreley-Rundtour

Mit der Köln-Düsseldorfer geht es von Boppard bis zur Loreley und wieder retour - natürlich mit musikalischer Begleitung am weltberühmten Felsen.

Museen rund um die Schifffahrt

Wer mehr über die Schifffahrt auf dem Rhein und das Leben der Fischer und Lotsen erfahren möchte, wir in folgenden Museen fündig:

Museum für Kulturgeschichte und Schifffahrt
Charlottenstraße 53a
56077 Koblenz
0261/703450
info@rhein-museum.de

Öffnungszeiten:
täglich von 10 bis 17 Uhr (montags geschlossen)
Samstags und sonntags: von 12.30 bis 16 Uhr

Rhein-Museum Koblenz

Rheinuferstraße 34 (gegenüber Schiffermast)
Tel.: 06773/1358 (Herr Leyendecker) oder 9404 (Herr Heimes)

Öffnungszeiten: 
Nur nach Vereinbarung

Flößermuseum Kamp-Bornhofen

Geschichte der Flößerei in Kamp-Bornhofen und 9-Stationenweg.

Hafenstraße 2 / Hindenburganlage
55411 Bingen am Rhein
Tel.: 06726/8555

Öffnungszeiten:
von Anfang April bis Anfang Oktober jeden Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 13 bis 17 Uhr

Lotsenmuseum Bingen

Rathausstraße 23
55430 Oberwesel
Tel.: 06744 714726

Öffnungszeiten:
April bis Oktober: Di-Fr 10 – 17 Uhr, Sa, So und Feiertage 14 17 Uhr
November bis März: Di-Fr 10 Uhr, Sa, So und Feiertage geschlossen
Montags geschlossen

Stadtmusum Oberwesel

Neutorstraße 2b
55116 Mainz
Tel.: 06131/88850

Öffnungszeiten: 
ab Mai 2026 wieder geöffnet

Museum für anitike Schifffahrt